5000 Desktops von einem Server
Skalierungstests für Citrix XenDesktop 4 erfolgreich

Citrix Systems präsentiert erste Skalierungstest-Ergebnisse für den Release 4 von XenDesktop. Die neue Version bietet demnach weitreichende Verbesserungen hinsichtlich der Skalierbarkeit von mehreren virtuell bereitgestellten Desktops. Zudem sind individuelle Anpassungen bei deutlich niedrigeren Kosten möglich. Citrix XenDesktop 4 mit FlexCast Delivery-Technologie kann bis zu 125 VDI-basierte Desktops, 500 gehostete Shared Desktops und 5000 lokal gestreamte Desktops von einem einzigen physischen Server aus bedienen. Dabei nutzt die Lösung die Möglichkeiten der aktuellen Xeon-5500-Prozessortechnologie von Intel.

Citrix XenDesktop 4 wartet gegenüber reinen VDI-Produkten der ersten Generation mit erweiterten Skalierungsmöglichkeiten auf. Unternehmen kommen dadurch mit weniger Infrastruktur für das Datencenter sowie niedrigeren Betriebskosten aus und können nun mehr Desktop-Virtualisierungen pro Server anbieten. Dafür sorgt nicht zuletzt die FlexCast Delivery-Technologie, mit der auf den Benutzer zugeschnittene Desktop-Virtualisierungen möglich sind. Dabei werden auch Rich Desktops und Laptops mit Intel Core vPro-Prozessor unterstützt.

FlexCast- und Intel-Technologie verbessern die Desktop-Virtualisierung

Die Citrix-Skalierungstests wurden bewusst auf einer gewöhnlichen Server-Architektur durchgeführt. Dabei umfassten die Workload-Simulationen einen typischen Mix aus Business-Applikationen, Office-Komponenten sowie Web- und Multimedia-Anwendungen. Die Ergebnisse zeigten, dass XenDesktop 4 mit FlexCast bis zu 40-mal mehr Anwender – 5.000 pro physischen Server – als andere Lösungen erlaubt. Diese unterstützen meist nur VDI-basierte Desktops und erreichen bereits bei 100 Usern ihre Kapazitätsgrenze. Mit seinen Leistungsmerkmalen ermöglicht nur XenDesktop, als einziges Produkt am Markt, die unternehmensweite Nutzung von virtuellen Desktops auf betriebswirtschaftlich effiziente Weise. So lassen sich mit XenDesktop 4 Desktop-Virtualisierungen mit 20 Prozent niedrigeren Infrastrukturkosten umsetzten. Dank der neuen Intel-Technologie sind zudem erhebliche Performance-Gewinne bei den CSC Dynamic Desktop-Angeboten auf Basis von XenDesktop möglich.

Außerdem stellt Citrix zugleich eine neue Referenz-Architektur vor, die das Ausrollen großer Projekte vereinfacht. Das Modell basiert auf bestehenden, großen XenDesktop-Implementierungen von Citrix-Kunden. Es ist damit eine Vorlage für einen modularen Entwicklungspfad beim Design und der Skalierung von ähnlichen Projekten in Unternehmen.